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Берлинский Вест-ост институт участвует в россиких научных дискуссиях

Руководитель группы социальных исследований Берлинского Вест-Ост института профессор Эберхард Шнайдер представил институт на Санкт-Петербургскои международном экономическом конгрессе (СПЭК-2015) «Форсайт «Россия»: дизайн новой промышленной политики». Организаторами конгресса стали Институт нового индустриального развития (ИНИР) им. С.Ю. Витте, в партнерстве с Институтом экономики РАН, Институтом народнохозяйственного прогнозирования РАН, Институтом экономики Уральского отделения РАН, а также Санкт-Петербургским государственным экономическим университетом, Вольным экономическим обществом России и Конгрессом работников образования, науки, культуры и техники. Профессор Шнайдер выступил с докладом «Возможные пути выходы из экономического кризиса».

24 и 25 марта 2016 руководитель группы социальных исследований нашего института принял участие в Московском экономическом форму, организованным МГУ им. М. В. Ломоносова.

Дискурс: Запад-Восток: определены тема и тренд 2016 года!

Die 2002 in Deutschland gegründete Reihe internationaler wissenschaftlicher Konferenzen „West-Ost-Diskurs“ wurde schon nach einigen Jahren von Fachkreisen anerkannt. Das Interesse der Fachleute und der Öffentlichkeit an den Konferenzen der Reihe könnte man durch ausgewiesene Referenten und zugleich durch die jeweils vorausschauend aktuell werdende Thematik erklären. Es ist den Organisatoren immer gelungen, so ein Thema aufzubringen, das brandaktuell für die Praxis ist und das noch wenig durch die Wissenschaft erforscht war. Die wissenschaftlichen Konferenzen der Reihe „West-Ost-Diskurs“ haben seinerzeit Forschungsimpulse für solche Fachrichtungen wie Reputationsmanagement, Corporate Gouvernance oder Gouvernement Relations ausgelöst.

Die Konferenzen der Reihe sind europaorientiert und fördern den wissenschaftlichen, politischen sowie sozialen Dialog zwischen den Ländern in West- und Osteuropa. Die Konferenzen finden im Zweijahrestakt abwechselnd in Deutschland und in Russland statt. Ein gemeinsamer kultureller und wissenschaftlicher Raum von deutschen und russischen Experten bietet Möglichkeiten, ganz neue Perspektiven und neue Lösungen für die Forschung zu finden. Die Konferenzen dienen keinen kommerziellen Zwecken und werden nie wiederholt.

So ein Thema zu finden, das für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Politik in den kommenden Jahren eine wachsende Bedeutung haben wird, ist nicht leicht. So werden die Themen für die Konferenzen der Reihe „West-Ost-Diskurs“ nach langen und aufwendigen Beratungen von Wirtschafts-, Politik- sowie Kommunikationswissenschaftlern, Philosophen und Soziologen festgelegt. Das Ergebnis für das neue Jahr ist überraschend und nachvollziehbar zugleich. Die kommende Konferenz, die im Oktober 2016 in Moskau stattfinden soll, wird sich mit christlichen Werten beschäftigen. Die brennende Aktualität des Themas „Christliche Werte inmitten globaler Herausforderungen“ ist nicht nur mit den Flüchtlingsbewegungen, sondern vielmehr auch mit aktuellen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Prozessen verbunden. Was mit den christlichen Werten Europas passiert, ist - nach Meinung der Experten - nicht nur eine Frage für die Kirchen, sondern für die Wissenschaft und die Gesellschaft.

Zur Überwindung der Stagnation

Prof. Dr. Eberhard Schneider, Leiter der sozialwissenschaftlichen Forschung des Berliner West-Ost-Instituts,  nahm am 29. und 30. November 2015 mit einem längeren Redebeitrag am II. Kongreß „Produktion, Wissen und Bildung in Russland: Zur Überwindung der Stagnation“ des „S.Ju.Witte-Instituts für neue Industrielle Entwicklung“ in Moskau teil. Die 400 Teilnehmer waren vor allem Professoren, Dozenten und Ingenieure aus vielen Teilen Russlands sowie Professoren aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich und China. Zu den russischen Teilnehmern gehörten auch Staatsduma-Abgeordnete, Senatoren des Föderationsrats sowie Berater des russischen Präsidenten und des Verteidigungsministers.

Erneute Ehrenprofessur für den Direktor des West-Ost-Institutes Berlin

Moskau-Berlin. Der wissenschaftliche Rat der Hochschule für Human- und Sozialwissenschaften (GSI) in Moskau hat dem deutschen Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Alexander Krylov den Titel eines Ehrenprofessors (Professor honoris causa) verliehen. Die feierliche Zeremonie fand am 1. März 2015 in Moskau (Kraskovo) statt. Die Würde „Professors honoris causa“ ist die höchste akademische Auszeichnung, die eine Hochschule vergeben kann. In seinem Festvortrag sprach Alexander Krylov über die Entwicklung der Demokratie in Russland, über Prospektiven der  kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Menschen in Russland und Deutschland, sowie über die transparente Gestaltung von politischer und sozialer Kommunikation in Russland und Westeuropa.

Die Würdigung von Alexander Krylov ist mit seinen Forschungen und seinem Engagement für die Völkerverständigung und einer wertorientierten Zivilgesellschaft verbunden. Die zahlreichen Bücher und Veröffentlichungen des Wissenschaftlers beschäftigen sich mit Problemen der individuellen und sozialen Identität, mit den ethischen Herausforderungen an die moderne Wirtschaft und der sozialen Verantwortung der Unternehmen. Die aktuelle Ernennung zum Ehrenprofessor ist schon die zweite in der akademischen Laufbahn des deutschen Wissenschaftlers. Im Februar 2013 wurde ihm bereits der Titel eines Ehrenprofessors des National Institute of Business (University of Applied Sciences) verliehen. 2011 zeichnete ihn Russland mit der Moissejew-Medaille in Gold „Für Verdienste um Bildung und Wissenschaft“ aus. In der Zeit der aktuellen politischen Auseinandersetzungen bekommt das wissenschaftliche und gesellschaftliche Engagement von Prof. Dr. Alexander Krylov eine besondere Bedeutung.

Ein Abend mit Europa-Union Deutschland

Der Leiter der sozialwissenschaftlichen Forschung des West-Ost-Instituts Berlin Prof. Dr. Eberhard Schneider hielte am 5. März 2015 in Bad Krozingen einen Vortrag vor der Europa-Union Deutschland mit dem Thema „Die Ukraine zwischen Russland und der Europäischen Union“.  Dieser öffentliche Vortrag wurde von der Europa-Union Deutschland und Landesverband Baden-Württemberg in der Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert. An der Veranstaltung nahmen ca. 120 Teilnehmer teil. In der anschließenden lebhaften Aussprache wurde vor allem die Frage der Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland diskutiert.

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